Turn- und Sportverein Leinfelden

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Handball

Aktuell

  • M1: Steigerung im zweiten Abschnitt

    Der vorabendliche Samstagsausflug nach Uhingen sollte sich für die M1 der HSG Leinfelden-Echterdingen dann doch noch lohnen. Denn aufgrund der ersten Halbzeit war nicht wirklich abzusehen, was der Tabellenstand beider Teams vor dem Spiel erahnen ließ: Nämlich ein klarer Auswärtssieg. Viel zu fehlerhaft und unruhig schien es auf beiden Seiten zuzugehen, sodass sich die Teams größtenteils egalisierten. Ein Spiel, das sich dann aber in der zweiten Halbzeit stellenweise in jeder Hinsicht steigern sollte.

    Zu Beginn jedoch war bei keinem der beiden Teams erkennbar, was per Definition auf eine konstante Leistung zutreffen könnte. Lediglich der HSG-Torhüter sorgte in den ersten Minuten für etwas Kontinuität und sicherte so bis zur zehnten Minute den Zwei-Tore-Vorsprung für die M1. Die laut Spielberichtsbogen rund 40 Zuschauer in der Haldenberghalle in Uhingen schienen bemerkenswert ruhig zu sein, deswegen war auf den Rängen relativ leicht mitzubekommen, wie laut die beiden Abwehrreihen zu diesem Zeitpunkt waren. Nämlich so gut wie gar nicht. Absprachen schien es nur sporadisch zu geben, dementsprechend viel ließen beide Mannschaften zu.

    Führung, Ausgleich, Rückstand

    Lag die HSG wie bereits erwähnt zur zehnten Minute mit zwei Toren in Führung, so konnten die Uhinger diesen Spielstand bereits zwei Minuten später zum 4:4 ausgleichen. Auf der anderen Seite stellte die M1 dann relativ schnell den alten Abstand wieder her. Dies gelang mit einem schönen Kreisanspiel, welches unsere Nr. 10 in Bedrängnis nicht weniger schön mit der „Rückhand“ zum 8:10 verwandelte. Zur 18. Minute stand es plötzlich wieder 10:10, keiner wusste so richtig, warum. Die erste Führung für die Gastgeber schien die logische Konsequenz zu sein, da diese für ein paar Minuten besser ins Spiel fanden. Die Führungen zum 11:10 und zum 12:11 blieben dann aber auch die einzigen beiden Male, in welchen Uhingen sich auf dem Tableau einen Vorteil erspielen konnten.

    Siebenmeter sorgt für Gleichstand

    Erst zwölf Sekunden vor dem Halbzeitpfiff führte die M1 durch einen Tempogegenstoß wieder mit einem Tor beim 12:13. Dass es trotzdem mit einem Unentschieden in die Pause ging, lag an einem Siebenmeter für Uhingen in der letzten Sekunde, den man so vielleicht nicht unbedingt geben müsste. Später in der zweiten Halbzeit gab es eigentlich exakt dieselbe Situation an der gleichen Stelle. Dieses Mal blieb der Pfiff jedoch aus. Somit schickte der Schiedsrichter beide Teams beim Stand von 13:13 in die Kabinen. Aufgrund des Spielverlaufes ein gerechtes Ergebnis, über welches sich niemand beschweren konnte.

    Spielentscheidende Serie

    Die zweite Hälfte begann die M1 konzentrierter und mit sichtlich mehr Willen als im ersten Durchgang. Bereits nicht einmal sieben Minuten nach Wiederanpfiff erspielte sich das Team durch konsequente Spielzüge, konzentrierte Distanzwürfe und einen sehenswerten Tempogegenstoß einen Vorsprung von fünf Toren zum 14:19. Also eine Serie von 1:6 Toren, wenn man das reine Ergebnis der ersten Minuten in der zweiten Halbzeit nimmt. Der HSG-Keeper parierte zudem fast alles weg was auf den Kasten kam, das zweite Tor für den Gastgeber fiel erst nach knapp acht Minuten. Als dann auf der Gegenseite die Bälle nahezu reihenweise ins Netz fielen, zwang dies den Trainer der Uhinger zu einer frühen Auszeit. Den Spielern der M1 war die Erleichterung über den gelungen Beginn der zweiten Halbzeit – und man kann es fast so nennen: der vorläufigen Spielentscheidung – anzumerken. Als vom Schiedsgericht die Hallentröte zur Auszeit aktiviert worden war, konnten Mannschafts-Insider spontane Nachahmungen persönlicher Jubelszenarien einzelner Spieler deutlich erkennen.

    Nach der Auszeit bekam auch Torhüter Nr. 16 (das ist jetzt natürlich nicht gemäß irgendeiner Rangliste gemeint; die Nummer steht halt auf dem Trikot) der M1 die Chance sich auszuzeichnen. Das gelang ihm auch prompt mit einem abgewehrten Siebenmeter. Viel passierte dann bis zur 50. Minute nicht mehr, die HSG baute den Vorsprung bis dahin kontinuierlich auf 19:26 aus, speziell unsere Nr. 9 schien sich wie schon des Öfteren in dieser Saison einen Sahnetag ausgesucht zu haben. „Jeder Wurf ein Treffer“ ist zwar eine ziemlich platte Floskel und wird vollkommen zu Recht manchmal mit dem Entäußern von mehreren Euro ins Phrasenschwein bestraft, hier trifft es jedoch wie „die Faust aufs Auge“ zu. Auch wenn der ein oder andere Treffer mehr als glücklich und auf Umwegen schlussendlich im Tor landete, der an manchen Tagen auch ebenso gut sein Ziel hätte verfehlen können.

    Hektik in der Schlussphase

    Die letzten zehn Minuten wurden, obwohl das Spiel bis dahin bereits entschieden war, unnötig hektisch. Leider trug dazu auch der Schiedsrichter bei, der entgegen unserer Nr. 9 offensichtlich keinen Sahnetag erwischt hatte. Aber auch solche Tage gibt es eben; keiner von uns läuft nun mal ohne Unterbrechung barfuß über eine Blumenwiese. Mit ein paar weniger drastischen Entscheidungen und mehr Fingerspitzengefühl hätte er vielleicht ein wenig zur Beruhigung in den Schlussminuten beitragen können. Und im Endeffekt ist dieses „hätte-und-wäre-Thema“ ebenso gut für das Phrasenschwein geeignet. Denn die Spieler beider Teams hatten ihrerseits durch reihenweise verworfener Tempogegenstöße und technischer Fehler großen Anteil daran, dass das Spiel sich nicht so recht beruhigen wollte. Am Ende zeigte die Anzeigetafel den Spielstand von 23:31 an, somit nahm die M1 wieder einmal zwei Punkte aus einer fremden Halle mit.

    Ein Gedanke in eigener Sache

    Die heimischen Zuschauer gingen in der Hektik der Schlussminuten nicht ganz zimperlich mit der Gastmannschaft und dem Schiedsrichter ins Gericht. Das ist zwar auch nur bedingt in Ordnung, aber in keiner Halle des Universums anders. Man kennt das nur so, kann sich darauf einstellen und es ist deswegen, wenn es im Rahmen bleibt, auch nicht nur eine Millisekunde überraschend. Bemerkenswert jedoch: Zumindest ein Spieler der Gastgeber schien bei einer kleinen Gruppe der heimischen Fans – im Übrigen schon zur ersten Halbzeit – nicht ganz so gut anzukommen, was auch mit dem ein oder anderen Spruch zum Ausdruck kam. Warum das so war, oder ist? Man weiß es nicht. Eine Erklärung wollte uns, die wir direkt vor der besagten Gruppe saßen, nicht wirklich einfallen. Sowas geht eigentlich gar nicht. Also jetzt natürlich nicht, dass wir uns darauf keinen Reim machen konnten (arbeitet hier bitte konzentriert mit!), sondern dass ein Spieler der eigenen Mannschaft solch eine Missachtung findet. Naja, die „Fans“ werden schon wissen, was sie tun... Mir persönlich ist das Getrommel in der Goldäckerhalle jedenfalls weitaus sympathischer, aber das ist freilich Geschmacksache. Und die Gepflogenheiten sind in jeder Halle sowieso anders.

    Spannung um den dritten Platz

    Wenn wir schon bei den Trommeln sind: Für die M1 stehen noch drei Spiele in dieser Saison aus; zwei davon sind Heimspiele. Aktuell sieht es der Tabelle nach so aus, als würde sich die HSG mit der zweiten Mannschaft aus Dettingen/Erms ein Duell um den dritten Platz liefern. Und das kann man ruhig wörtlich nehmen, denn zufälligerweise ist das auch die Truppe, die als nächstes in der Goldäckerhalle zu Gast sein wird. Das kann dann schon als eine Art Vorentscheidung um den besagten Tabellenplatz gelten, obwohl beide Teams danach noch zwei Mal auf die Platte müssen, bis dann die wohlverdiente Sommerpause ansteht. Spannung dürfte für dieses Spiel also auf jeden Fall garantiert sein. Und darüber hinaus würde sich die M1 ganz, ganz, ganz bestimmt über eine rege Teilnahme und Unterstützung von den Rängen freuen - gerne auch mit Trommeln.

  • M1: Die passenden Antworten

    GoogleMaps sagt, dass der Weg von der Goldäckerhalle bis zur Falkensteinhalle in Grabenstetten rund 45 Kilometer weit ist und dafür fast 50 Minuten aufgewendet werden müssen. Eine ganz schön stolze Entfernung für Teams aus der Bezirksklasse, dazu noch an einem Sonntagnachmittag; das hat fast schon eine Anmutung von Landesliga-Niveau. Also, wir reden natürlich immer noch von der Entfernung… Oder es könnte auch einfach nur bedeuten, dass der Bezirk Esslingen-Teck un-fass-bar groß ist.

    Letzten Sonntag hatte die M1 diesen beschwerlichen und auch zeitweise stürmischen Weg auf sich genommen, um das Ligaspiel gegen die Zweite aus Grabenstetten anzutreten. Das Hinspiel wurde zuhause erst in der Schluss-Viertelstunde einigermaßen souverän gewonnen; das ließ darauf schließen, dass es die Grabenstettener für die HSG vor heimischem Publikum nicht unbedingt leichter machen wollten.

    Guter Angriff, mäßig motivierte Abwehr

    In den ersten Minuten gelang dies den Gastgebern auch ganz passabel, nach fünf Minuten stand es 2:4 für die M1, ein paar Minuten und zwei zu einfache Gegentore später hatte Grabenstetten sich beim Spielstand von 4:5 bis auf ein Tor herangekämpft. Glücklicherweise fingen sich die Jungs aus LE relativ schnell, Tore der Gastgeber konnte man immer wieder kontern, somit passend antworten und die Führung von ein bis zwei Toren halten. Durch einen schönen Tempogegenstoß gelang es sogar, den Abstand auf drei Tore hoch zu schrauben.

    Trotz allem hatte man von außen den Eindruck, als sei speziell die Abwehr dem sonst ungewohnten Zeitpunkt des Anpfiffs (Sonntagnachmittag um 14:45 Uhr) nicht ganz gewachsen. Diese war zwar wenig gefordert, trotz allem viel zu leise. Auch die Arme waren größtenteils auf Hüfthöhe und eher selten über dem Kopf zu finden. Freilich könnte man sagen: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!“ Schließlich hatte die HSG als Rückhalt auch einen glänzend aufgelegten Torhüter auf die Schwäbische Alb mitgebracht. Und im Angriff lief eigentlich alles nach Plan: Auch das sehr schön herausgespielte 5:8 der Gastgeber wurde postwendend mit einem ebenso schönen Tor gekontert.

    Richtige Zeitpunkte für Auszeiten

    Da die Grabenstettener in dieser Phase immer weniger zum Torerfolg kamen, was hauptsächlich an deren Fehlwürfen sowie an unserem Torhüter lag, nahm der Heimtrainer folgerichtig beim 5:11 die erste Auszeit. Den darauf folgenden Spielzug schloss der Gastgeber zwar mit Torerfolg ab, aber auch darauf hatte die M1 mit einem schnellen Tor die passende Antwort parat.

    Im Laufe der ersten Halbzeit hielt sich der Abstand von fünf Toren bis in die Schlussphase. Nachdem unser Torhüter einem Siebenmeter stark parierte, den der Gastgeber als Heber ansetzte, gönnte Coach Schwab – nennt man ihn mannschaftsintern überhaupt Coach? Oder Trainer? Lehrmeister? Magister? Übungsleiter oder Instrukteur aber hoffentlich nicht! Man weiß es nicht – seinen Jungs eine Auszeit um zu verschnaufen und das Team auf die letzten drei Minuten vorzubereiten. Bis die beiden Schiedsrichter die durchweg faire erste Halbzeit abpfiffen, gelang es der HSG, den Pausenstand auf ein beruhigendes 10:17 zu erhöhen. Die Auszeit hatte sich also definitiv gelohnt.

    Gut reingekommen

    Auch der Start in den zweiten Durchgang gelang: Gleich der erste Angriff wurde durch ein überlegtes Kreisanspiel sicher im Netz des Gebälks der Grabenstettener untergebracht. Danach ließ jedoch die Konzentration etwas nach und es folgten starke Minuten beider Keeper. Speziell unser Torhüter konnte sich das ein oder Mal auszeichnen, indem er reaktionsschnell abtauchte und Tempogegenstöße vereitelte.

    Aber auch die M1 ging hin und wieder fahrlässig mit Tempogegenstößen um. Zum 13:21 in der 38. Minute saß mal wieder einer der blitzschnellen Angriffe, 30 Sekunden später wiederum nicht. Trotzdem schaffte es die HSG, sich die erste Zehn-Tore-Führung zur 42. Minute zu erspielen, die unsere Nr. 7 durch einen überlegt abgeschlossenen Tempogegenstoß sogar noch erhöhte. Bis zu diesem Zeitpunkt in der 45. Minute war der Gastgeber bereits zehn volle Umdrehungen des Sekundenzeigers torlos.

    Wie sagt man schön: Die Messe schien gelesen. Mit einem Vorsprung von zehn Toren und noch verbleibenden 15 Minuten hätte man sich diesen Nachmittag noch etwas ruhiger gestalten können. Leider wich in dieser Phase die Fairness, welche die erste Halbzeit so ausgezeichnet hatte. Kleine Nickligkeiten gab es nun auf beiden Seiten, besonders zwei Spieler schienen sich an diesem Sonntag gesucht und gefunden zu haben. Beobachten konnte man das ziemlich genau, weil man in Grabenstetten als Zuschauer direkt an der Seitenauslinie sitzt beziehungsweise steht und somit so nah wie nur irgendwie möglich dem Spielgeschehen beiwohnt. Zur Beruhigung wurden beide Akteure für jeweils zwei Minuten vom Feld geschickt.

    Maximale Siebenmeterquote

    Die kurz aufeinander folgenden Siebenmeter verwandelte unsere Nr. 55 gewohnt sicher. In Grabenstetten lag seine Quote bei 100 Prozent, alle acht Strafwürfe lupenrein ausgeführt; die ersten sechs Siebenmeter sogar konsequent immer rechts unten. Da könnte man als Torhüter mit der Zeit auch mal auf den so viel zitierten Trichter kommen, tat er aber für uns glücklicherweise nicht.

    Generell schien der Keeper der Heimmannschaft nach den starken Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas abzubauen, was sich unser Angriff zunutze machte. Beispielhaft genannt sei der Distanzwurf der HSG Nr. 9 aus der 51. Minute, der zwar schon gut geworfen war. Jedoch könnte ein Skeptiker den Wurf auch als durchaus haltbar bezeichnen. Glücklicherweise hatte sich das Spiel zu diesem Zeitpunkt wieder etwas beruhigt. Die Angriffe der M1 schienen jetzt wieder mehr Konzept zu haben, auch sehenswerte Kreisanspiele, die es in der ersten Halbzeit und zu Beginn des zweiten Durchgangs gegeben hatte, standen wieder auf dem Programm.

    In den letzten Minuten, als das Spiel schon längst gewonnen war, konnte man bei dem einen oder anderen Spieler die Lust am Handball beobachten. Exemplarisch dafür standen die tollen Paraden unseres zweiten Torhüters, die auch von den heimischen Zuschauern in der Falkensteinhalle beklatscht wurden. Ein anderes Beispiel für den Willen und des Nicht-Nachlassens war unsere Nr. 10, der sich trotz kurzen Einsatzzeiten in den Schlussminuten zwei Mal den Ball stark erkämpfte und mit den letzten beiden HSG-Toren des Spiels den 23:33 Endstand festmachte. Somit stand am Ende ein verdienter Auswärtssieg.

    Das nächste Mal

    Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag (16. März) um 20:00 Uhr in der Goldäckerhalle statt. Ein Heimspiel mal wieder, lange musste man sich für dieses Ereignis gedulden. Der Gegner wird die Zweite Mannschaft aus Reichenbach sein. Eine Mannschaft, die zwar aktuell im Mittelfeld der Tabelle steht, aber das Spiel mit Sicherheit deswegen nicht weniger unangenehm sein dürfte. Dennoch ein Ansporn: Sich endlich den ersten Heimsieg im Jahr 2019 zu holen! Die M1 würde sich daher – und auch dies sei mit Sicherheit behauptet – um zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen.

  • Kempa Final Four 2018/2019

    Die Frauen 1 haben es bis in Kempa Final Four geschafft.

    Gespielt wird am Sonntag den 28.April 2019 ab 11:00 Uhr in der Sommerhofenhalle in Sindelfingen.

    Die Halbfinalpartien wurden am 21.02. auf der HVW-Geschäftsstelle ausgelost, dabei ergaben sich folgende Begegnungen:

    11:00 Uhr Halbfinale: HSG Böblingen/Sindelfingen - HSG Leinfelden-Echterdingen
    13:00 Uhr Halbfinale: HB Ludwigsburg - TG Nürtingen 2

    Um 15:30 Uhr findet das Finale statt.

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  • Mädchentag der HSG-LE am 11.05.2019

    1905 maedchentagAuch dieses Jahr veranstaltet die HSG-LE wieder einen Mädchentag.
    Letztes Jahr hatten wir 76 Anmeldungen. Wir sind gespannt, ob wir das noch toppen können.
    Wir freuen uns auch über viele Zuschauer! Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Geschwister und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Mädels zu unterstützen.
    Für das leibliche Wohl wird, wie immer bestens durch unser Küchenteam gesorgt!
    Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag können Essen und Getränke erworben werden.

     

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  • VR-Talentiade bei HSG-LE

    Am 02.02.2019 fand im Rahmen des E-Jugend-Spieltages die VR-Talentiade im Sportpark Goldäcker statt.
    Die Jungs und Mädchen des Jahrgangs 2008 hatten die Möglichkeit sich hier für den Bezirksentscheid im Mai in Wernau zu qualifizieren.
    Sie konnten beim Handball, Funinho und verschiedenen Koordinationsübungen zeigen, was Ihnen steckt.
    Die Volks- und Raiffeisenbanken in Württemberg haben das Konzept VR-Talentiade im Jahre 2001 zusammen mit verschiedenen Sportfachverbänden aufgestellt.
    So ließ es sich Martin Kittelberger, der Vorstand der Echterdinger Bank, auch nicht nehmen und schaute in der Halle vorbei, um die Siegerehrung vorzunehmen.
    Jedes der teilnehmenden Kinder bekam eine Urkunde und ein kleines Geschenk, gesponsert von den Volks- und Raiffeisenbanken.
    Vielen Dank hierfür.
    Bilder vom Spieltag finden sie jetzt auch hier auf der Homepage.

    Link: VR-Talentiade 2019


    Weitere zahlreiche Informationen, Berichte und Fotos sind auch unter: www.vr-talentiade.de zu finden!

  • M1: Erster Heimsieg 2019 vertagt

    Ein neues Jahr hat angefangen. Gut, zugegeben: der erste Monat ist nun auch schon wieder rum. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich mir vorgenommen habe, mich bei Spielberichten künftig auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht abzuschweifen. Obwohl... es mir gerade beim Schreiben ziemlich warm ist. Ganz im Ernst, weil es draußen so kalt ist bollert die Heizung auf Höchststufe. Und daher sich meine Butze aufgrund der kleinen Zimmer viel zu schnell aufheizt und zur Abkühlung ein Gang auf den Balkon bei dem Wetter einfach keinen Sinn macht... Wie auch immer, es läuft mir gerade siedend heiß in die Kimme.

    Und nun zu etwas völlig anderem: Handball!

    So, daher jetzt wahrscheinlich nur noch die Leser vor dem Bildschirm sitzen, die das Spiel auch tatsächlich im Nachgang noch interessiert, kann es ja losgehen. Viel erwarten durfte der Zuschauer von der Partie der M1 gegen die Zweite aus Wolfschlugen: Zum einen deswegen, weil es für die M1 das erste Spiel im Jahr 2019 war, dazu noch in der heimischen Halle. Dann die Tabellensituation; der Gast als Tabellenführer und der Gastgeber als Zweiter. Und nicht zu vergessen die Tatsache, dass das Hinspiel in Wolfschlugen mit 34:37 an unsere M1 ging und die Wolfschlugener bestimmt nicht nach Leinfelden-Echterdingen kamen, um das Rückspiel ebenfalls zu verlieren. Die Voraussetzungen für ein Fest, sie waren vorhanden. Und erfreulicherweise schien die Goldäckerhalle dafür auch ein wenig voller zu sein als sonst.

    Gleich in der ersten Minute traf jede Mannschaft je einmal mit diesem unvergleichlichen Kunstleder-Aluminium-Schmatzen den Pfosten, das erste Tor ging ein paar Sekunden später an die Gäste. Generell konnte man bereits zu diesem Zeitpunkt schon erkennen, dass beide Teams in den Wochen vor dem Spiel offenbar sehr aufmerksam Handball in der Glotze verfolgt hatten. Oder sie haben gut trainiert. Oder eben auch gleich beides, was weiß denn ich? Jedenfalls sah das nach sehr viel Lust auf Handball aus, was beide Teams auf der Platte boten.

    Am Anfang ausgeglichen

    Das erste Tor für die HSG fiel nach knapp fünf Minuten zum 1:1. Trotz ansehnlichen ersten Minuten waren Tore Mangelware, was sich danach ändern sollte. Besonders auf Seiten der Heim-Mannschaft gelangen Tore durch einstudierte Spielzüge, die mit der notwendigen Ruhe ausgespielt wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren es eher die Gäste, die ihre Angriffe etwas zu überhastet abschlossen. So bot sich bis zur 15. Minute ein ausgeglichenes Bild, was auch der Spielstand von 7:7 wiedergab.

    Danach wendete sich leider das Blatt. In der Abwehr agierte die M1 zweimal unglücklich, als jeweils der hervorragend parierte Ball unseres Torhüters beim Gegner landete und die Nachwürfe postwendend den Weg ins Tor fanden. Generell unterliefen der HSG jedoch nur wenige leichte Fehler, die aber eine immer besser ins Spiel findende Gästemannschaft sofort bestrafte. Nachdem Wolfschlugen kurzzeitig mit drei Toren davon gezogen war, kämpfte sich die M1 unter anderem durch einen starken Konter zum 11:12-Anschluss heran. Die Anzeigetafel - im übrigen immer noch nicht repariert - läutete hier schon die 25. Minute und somit den Endspurt in der ersten Halbzeit ein.

    Beide Teams trafen durch eine große Variation aus dem gesamten antrainierten Wurfrepertoire, was der Partie zusätzliche Attraktivität verlieh. Aber auch an Spannung mangelte es nicht, der taktische Kniff des Empty Goal schien nun auch im Spiel angekommen zu sein. Erstmals machte die HSG in Unterzahl davon Gebrauch, bis exakt 40 Sekunden später auch die Wolfschlugener mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurden. Der Knackpunkt der ersten Halbzeit - und vielleicht auch der des Spiels - waren die letzten Minuten in Durchgang Eins. Nach zwei Fehlern im HSG-Angriff konnten die Gäste erstmals mit vier Toren in Führung gehen. Die danach notwendige Auszeit brachte nur noch eine leichte Korrektur des Halbzeit-Ergebnisses von 14:17. Um ein wenig zu Spoilern: Ein Rückstand, den die M1 in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr aufholen konnte.

    Nicht aufgegeben

    Die zweite Halbzeit begann ebenso mit viel Tempo auf beiden Seiten, jedoch leider mit den besseren Abschlüssen für das Team aus Wolfschlugen, das seine Führung zur 40. Minute zum 18:24 ausbauen konnte. Bemerkenswert aber, dass der Wille und der Einsatz der M1 dadurch nicht gebrochen schien. Exemplarisch dafür sei eine Szene unserer Nr. 15 erwähnt, der einem Konter der Gäste hinterherlief, den Gegenspieler an der Neun-Meter-Linie erreichte und ihm im letzten Moment fair den Ball aus der Hand spitzelte. Dafür gab es zurecht Sonderapplaus.

    Erstmalig mit zehn Toren führte der Gast in Minute 49 durch einen verwandelten Siebenmeter zum 20:30. Als letzte Maßnahme, das Spiel doch noch eng zu gestalten, spielte die HSG ab Minute 51 im Angriff in Überzahl, der Torhüter wurde also vom Feld genommen. Wolfschlugen hingegen nahm sich danach den ein oder anderen Wurf und ließ in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen.

    Am Schluss war der Sieg der Gastmannschaft mit dem Endergebnis von 26:33 eingetütet. Die M1 hatte an diesem Samstag eine Mannschaft vor der Brust, die über das gesamte Spiel einfach besser war und somit verdient gewonnen hat. Dennoch gibt es nicht allzu viel, was die Hausherren sich vorzuwerfen haben. Was die Moral und den Willen angeht, könnten ruhig mal die Kicker vom Neckar Samstagabends in die Goldäckerhalle kommen und Anschauungsunterricht nehmen.

    Gute Leitung

    An dieser Stelle sei auch ein Lob an den Schiedsrichter angebracht, der diese durch die Tabellensituation potentiell brisante, im Endeffekt aber sehr faire, Partie alleine gut im Griff hatte. Ganz im Gegensatz zu den beiden Herren, die versucht haben, davor das Spiel der Damen zu leiten. Ein Versuch, der durchaus als „in die Hose gegangen“ bezeichnet werden kann. Manchmal sieht ein Augenpaar dann eben doch mehr als deren zwei. Obwohl kein Mensch genau weiß, wie das gehen soll.

    Das nächste Mal

    Das nächste Spiel der M1 ist bereits Vergangenheit. Krass! Das liest sich, als wäre man in einer von diesen ultranervenden Zeitschleifen gefangen. Immer ätzend, wenn so etwas passiert. Die Vorgänge darin können am besten so beschrieben werden, dass diese in der Zukunft schon so lange abgeschlossen sind, dass es den Anschein hat, sie hätten in der jüngeren Vergangenheit stattgefunden. Mega deep, oder? Beispiel: Die M1 wird das nächste Spiel gegen Weilheim mit 31:35 gewonnen hatten. Ist vielleicht noch etwas ungewohnt im Sprachklang, ergibt aber bei näherem Nachdenken Sinn. Glaube ich...

    Das in der Zeitrechnung von heute nächste Spiel der M1 findet am 23. Februar zuhause gegen Bad Urach statt. Der nächste sehenswerte Knaller: Beide Mannschaften haben Stand heute jeweils acht Minuspunkte auf dem Konto; aktuell sieht das nach einem Kampf um den zweiten Tabellenplatz aus.

  • VR-Talentiade bei HSG L-E

    Am 02.02.2019 findet ab 14.00 Uhr im Sportpark Goldäcker die erste Runde der VR-Talentiade im Handball statt.

    Bei der VR-Talentiade- Sichtung dürfen Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2008 und jünger zeigen, was in ihnen steckt.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken in Württemberg haben das Konzept im Jahre 2001 zusammen mit verschiedenen Sportfachverbänden aufgestellt.
    Im 18. Jahr der Kooperation beginnt die Veranstaltungsreihe nun mit der 1. Runde. Alle Teilnehmer des Talenttages in Leinfelden-Echterdingen erhalten bei der Siegerehrung durch den Vorstand der Echterdinger Bank Martin Kittelberger als Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken Geschenke und Urkunden überreicht und haben die Chance sich für die 2. Runde -den Bezirksentscheid- zu qualifizieren.

  • M1: Weihnachten kann kommen

    Ich war nie der ganz groß abgedrehte und euphorische Fan von Weihnachten. Klar: Besinnliches Zusammensein mit der Familie, anderen eine Freude zu machen und äußere Stressfaktoren einfach mal ausschalten zu können sind Dinge, auf die ich mich ganz fantastisch freue und über die ich sehr dankbar bin. Aber es ging nie so weit, dass ich mir beispielsweise einen Baum in die Bude gestellt hätte. Warum auch? Ich stelle ja auch nicht den Wohnzimmertisch in den Wald. Die M1 jedenfalls kann das Fest nach den zurückliegenden Ergebnissen sehr entspannt angehen. Jedes der letzten sechs Spiele wurde gewonnen, und in der Tabelle liegt man was die Pluspunkte angeht (zumindest noch) punktgleich mit dem Führenden auf dem zweiten Platz. Auf diese Bilanz und diesen Zwischenstand kann das Team durchaus stolz sein.

    Spannung in Abschnitt Nr. 1

    Den sechsten Sieg in Folge konnte die M1 am letzten Heimspieltag des Jahres, und gleichzeitig auch der Auftakt der Rückrunde, gegen die TG Nürtingen klarmachen. Das erste Treffen in Nürtingen zu Beginn der Saison ging verloren, insofern hatte die HSG auch für sich selber etwas gut zu machen. Am Anfang der Partie tat man sich wie auch drei Monate zuvor schwer gegen einen Gegner, der das Spiel ebenfalls nicht so ohne weiteres aus der Hand geben wollte. Zu diesem Zeitpunkt lebte das Spiel von der Spannung und viel zu oft ließ sich der HSG-Angriff in dieser Phase den Ball von einem jungen Mann, der aussah wie Gareth Bale, klauen. Das besserte sich zur Mitte der ersten Halbzeit, die M1 war jetzt bissiger und konnte in der 17. Minute erstmals leicht auf 10:7 wegziehen. Dank einem im Vergleich besser aufgelegten HSG-Torhüter und einer konzentrierten Abwehr schraubte das Team die Führung zur Pause auf 17:12 hoch.

    Gleich etwas völlig anderes

    Zur zweiten Halbzeit konnte der Zuschauer erahnen, was der Trainer seinen Spielern in der Halbzeitpause offenbar mit auf den Weg gegeben hatte: Den Sack frühzeitig zu machen. Und genau das setzte das Team in die Tat um; Tor um Tor zog die M1 davon. Insbesondere unser Linksaußen schien Gefallen darin zu finden, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Lediglich innerhalb der 40 Sekunden, in welchen die HSG aufgrund mehrerer Drei-Minuten-Strafen der Nürtinger in Triple-Überzahl spielte, änderte sich der Spielstand auf der Anzeigetafel nicht. Zur 42. Minute hatte man das Spiel mit 25:16 gut im Griff. Und dann kam unverhofft die Spannung zurück...

    Doch zunächst, einfach so zwischendurch zur Auflockerung mal abseits vom Handball ein kleiner Fun Fact, den mein alter Physiklehrer uns seinerzeit mit auf den Weg gegeben hat: Wenn man die komplette Bevölkerung der Erde an einem Punkt versammeln würde, dann könnte man die Umlaufbahn der Erde verändern. Hat er zumindest damals so gesagt, dieses gescheite Kerlchen. Um das zu veranschaulichen: Derzeit sind wir rund 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde. Um eine solche Menge an einem Ort auch einigermaßen bequem unterzubringen, bräuchte man eine Fläche von rund 3.850 Quadratkilometern. Dann hätte jeder einen halben Quadratmeter Platz und könnte auf jeden Fall komfortabler stehen als die Besucher des Stuttgarter Weihnachtsmarktes am Wochenende. Diese Menschentraube würde noch knapp auf die komplette Insel Mallorca passen, damit man mal eine bildliche Vorstellung davon hat, was die aktuelle Weltbevölkerung und 3.850 Quadratkilometer in etwa ausmachen.

    Wenn man nun einem einzelnen Menschen ein Durchschnittsgewicht von 45 Kilogramm zuordnet – zu den insgesamt 7,7 Milliarden Menschen zählt natürlich vom Säugling bis zum ausgewachsenen Arnold alles mit dazu – dann würde ein Gesamtgewicht von circa 350 Millionen Tonnen auf einen Punkt einwirken. Üblicherweise verteilt sich diese Last gleichmäßig auf die Kontinente. Um auch hier eine solche Last zu veranschaulichen: Dieses Gewicht entspricht dem von rund 350 Millionen Klein-PKW, und das sind immerhin 7,5 Mal so viele Autos, als im Jahr 2018 lt. Statista in Deutschland zugelassen sind.

    Zurück zum Spiel

    Ein Fazit aus dieser Geschichte könnte sein, dass sich ziemlich weitreichende Dinge (wie in diesem speziellen Fall die Veränderung der Erdumlaufbahn) beeinflussen lassen, wenn Menschenmassen geschlossen den Ort wechseln. Und dieser Gedanke funktioniert nicht nur global, auch auf die demgegenüber ziemlich kleine HSG-Welt ist dieses Prinzip anwendbar. Beispielsweise könnte – und das ist natürlich nur eine Vermutung – der Verlauf eines Spieles negativ beeinflusst werden, wenn nach und nach die Tribünen immer leerer werden. Logischerweise können auch immer Kraft, Kondition und Konzentration gegen Spielende nachlassen. Als Team auf dem Spielfeld spürt man jedoch, wenn die Unterstützung von außen immer mehr fehlt. Fakt ist jedenfalls: Der komfortable Neun-Tore-Vorsprung (25:16) zur 42. Minute schmolz zum Schluss bis auf ein am Ende verdienten Sieg von 28:26 dahin. Warum das so war? Der Grund für das magere Ergebnis von 3:10 Toren in den letzten 18 Minuten liegt vermutlich irgendwo zwischen dem Schwund an Kraft, Kondition, Konzentration und Zuschauern.

    Die Auszeit beim Stand von 25:21 war nach einer Serie von fünf Gegentoren in Folge die logische Konsequenz, brachte aber nur wenig Beruhigung in das Spiel der gastgebenden Mannschaft. Bis zum 26:23 erreichte die Spannung ihren Höhepunkt, ehe unser Torhüter einen Angriff der Nürtinger mit seinem „Ranzen“ gekonnt abwehrte. Endgültig als eingetütet konnte man den Sieg nach dem Konter zum 28:24 betrachten. Freundlicherweise leitete Gareth Bale diesen höchst selbst mit einem Fehlpass mustergültig ein. Danach fiel die Spannung merklich ab, die letzten beiden Gegentore sollten nur noch Ergebniskorrektur sein.

    Die guten Wünsche zum Schluss

    Die M1 wünscht allen, die sich diesen Text tatsächlich bis zum Ende durchgelesen oder einfach nur ziemlich schnell nach unten gescrollt haben, ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest. Und ganz egal ob der Jahreswechsel sanft oder eher heftig gefeiert wird, kommen Sie sicher, gesund und ohne Blessuren rüber nach 2019. Wir sehen uns dann hoffentlich in der Halle. Das nächste Heimspiel findet am 26. Januar gegen den derzeit Führenden der Tabelle, der Zweiten aus Wolfschlugen, statt.